Für Babies

Kinder in osteopathischer Behandlung

Kinder haben in der osteopathischen Behandlung einen besonderen Stellenwert. Durch eine frühzeitige Behandlung kann schon vom 1. Lebenstag an eine gesundheitlich bessere Situation, auch für die Zukunft, erreicht werden. Bereits in den ersten Tagen nach der Geburt sollte ein Baby osteopathisch untersucht werden, um etwaige Geburtstraumen beheben zu können.
Manchmal löst ein zu langes Stecken im Geburtskanal oder ein zu schnelles Verlassen der Geborgenheit im Mutterbauch einen Schock aus. Ein unerwartetes Verdrehen des Köpfchens bringt eventuell eine Blockade in der Halswirbelsäule, worin viele Nerven verlaufen, die z.B. für Mund- oder Zungenbewegungen, das Funktionieren der Verdauung, die Spannung des Zwerchfelles, und vieles mehr, zuständig sind. 90% der neuronalen Verschaltungen des Zentralnervensystems entwickeln sich im Lauf der ersten 3 Lebensjahre.

Entwicklungsstörungen zeigen sich viel später!

Kaiserschnitt, Frühchen & Zwillinge

Eine osteopathische Untersuchung und Behandlung ist besonders nach schweren Geburten (Saugglocken-, Zangen- und Spontangeburten, Kaiserschnitt und Frühgeburten …) wichtig und sehr zu empfehlen. Durch sanfte Techniken, können eventuell entstandene Blockaden gelöst werden.

Gerade bei Zwillingsgeburten, kann es im Mutterleib sehr eng werden.
Zwillinge müssen sich von Anfang an alles teilen. So kommt manchmal vielleicht einer ein wenig zu kurz.

Beim Kaiserschnitt ist der Weg aus dem Mutterbauch zu schnell.
Bestimmte Vorgänge, die beim Durchtritt durch den Geburtskanal wichtig wären, werden nicht durchlebt. Hier kann die osteopathische Behandlung viel ausgleichen.

Frühchen brauchen unsere besondere Zuwendung!
Diese Babys sind empfindlicher als Kinder, die genug Zeit im Mutterleib hatten.

Warum weinen Babys

wenn es keinen Grund gibt!

Die erste Zeit mit einem Neugeborenen ist für fast alle Eltern nicht nur eine Zeit des Glücks und der Freude, sondern auch eine Zeit der besonderen Anstrengung und Herausforderung. Weinen und Schreien ist eine bedeutungsvolle frühe Form der Kommunikation, die aufgenommen und gehört werden will, was oft gar nicht so einfach ist.

Das Kleinkind kann Spannung nur durch schreien oder strampeln abbauen. Das ist auch gut so.

Es ist jedoch nicht normal, dass Babys …
… lange schreien
… häufig spucken
… Bauchschmerzen haben
… sich überstrecken
… das Köpfchen vermehrt zu einer Seite drehen

Hier ist es wichtig, Blockaden zu erkennen und zu lösen.

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